Horsemanship through life

Animiert durch ein paar unschöne Geschichten auf die ich hier nicht näher eingehen möchte schreibe ich diesen Blogeintrag.
Horsemanship through life ist ein Buch von Mark Rashid, den ich wirklich als Horseman einzigartig finde. Gibt er uns doch mit seinen Geschichten so viele Lebensweisheiten mit. Eine der wichtigsten Dinge jedoch die er mir vermittelt hat ist, wenn du mit Pferden arbeitest und horseman werden möchtest, dann kannst du das nicht nur eine Std. am Tag auf dem Paddock sein.
Horseman sein heisst viel mehr, es geht darum die eigene Einstellung zu vielen Dingen zu überprüfen und gegebenfalls auch zu ändern. Lightness ein Wort was wir immer wieder hören kann man nicht lernen man kann es aber leben, die Dinge mit leichtigkeit erledigen. Unangenehme Jobs die gemacht werden müssen sollten mit der gleichen Leichtigkeit angegangen werden wie die schönen Dinge.
Dem Pferd unvoreingenommen gegenübertreten kann nur dann funktionieren wenn wir auch den rest des Tages unvoreingenommen sind. Es spielt keine Rolle welcher Rasse, Religion oder Gruppe jemand angehört er ist es Wert das wir unvoreingenommen sind und uns selber ein Bild machen.
Viel zu schnell werden Vorurteile geschürt und gerade in der Pferdeszene bürgert es sich unangenehm ein das jeder, jeden Veruteilt nur weil er anders arbeitet. Selbst in Horsemanship Kreisen wird oft untereinander böses Blut vergossen. Ich arbeite nach PNH, da ich gut damit klarkomme, jemand der nach K. Hempfling arbeitet hat vielleicht eine andere herangehensweise aber die gleichen Ideale und die Liebe zu den Pferden. Ich denke dafür sollte Horsemanship stehen. Friendship, Toleranz und bereit sein von anderen zu lernen und auch anderen Hilfe anzubieten.

In dem Sinne wünsche ich allen ein schönes langes Wochenende, tolle Ausritte und vieeeel Sonne.

Time for inspiration

Heute habe ich einen extrem guten und vor allem inspirierenden Blog gefunden. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Daher empfehl ich euch den natürlich auch. Der Blog Humanima geschrieben von Tiamat, verfasser des Blogs hat viele Jahre als working student bei David Lichman einem 5 star Parelli Instruktor gearbeitet und schreibt über natürliche Kommunikation mit Tieren. Hier sind viele gute Ansätze, Ideen und Inspiration zu finden.

Trail and ride

Heute Habe ich ein tolles

Magazin empfohlen bekommen,  welches ich euch natürlich auch weiterempfehlen möchte. image

Vor kurzem ist die Ausgabe 5 des Trail and ride Magazin erschienen und ich finde die Ausgabe sehr gelungen und wirklich lesenswert.
Zur Webseite geht es hier lang :
Trail and ride

vom Nichtstun zum Partner

undemanding Time wird es in der NHS Sprache genannt. Nichtstun , Nada , Pferd mal Pferd sein lassen und trotzdem etwas bewirken? Geht das und wozu soll das gut sein. Nehmen wir doch zunächst mal uns selber, was haltet ihr von Personen die euch NUR dann besuchen wenn sie etwas wollen und immer diesen fordernden Blick haben. Richtig beliebt sind die nicht. Ahhh es dämmert das Pferd könnte vielleicht auch irgendwann der Meinung sein ohne den Menschen besser dran zu sein. 

Undemanding time ist eine Zeit die wir mit unseren Pferden forderungsfrei verbringen. Ein paar Std. aufs Paddock setzen und lesen bewusst das Pferd auch mal wegschicken. Pferd soll die Möglichkeit haben UNS zu beobachten wie wir sind und vielleicht sogar auf die Idee kommen etwas von UNS zu wollen. Ich erlebe das häufig das mein Pferd bei mir ankommt, mich anstupst und vermehrtes Interesse bekommt etwas mit mir zu machen.

Wie lange man undemanding time verbringt spielt keine Rolle haupsache man tut es, je mehr je besser. Aber auch hin und wieder nur 10 Min. sind besser als es nie zu tun. In dem Sinne wünsch ich allen viel Sonnenstrahlen fürs Wochenende und vielleicht ein paar entspannte Stunden mit euren Pferden die ihr geniessen könnt ohne Druck.