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Ich führe dich

Immer wieder sehe ich es, das Pferd wird klassich von einer Seite etwa auf Schulter/Kopfhöhe (Zone 2)
des Pferdes geführt. Das hat sehr wohl Vorteile, man hat das Pferd gut im Blick und kann schnell reagieren.

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Ich möchte mein Pferd aber in gewissen Situationen auch anders führen können.
Ein ganz schmaler Pfad z.B. wo neben dem Pferd kein Platz ist und das Pferd zu dem sehr stürmisch wird, hier
eignet sich Zone 5, also hinter dem Pferd, um das Pferd vor sich her zu schicken (dies ist meist auch die Position des Hengstes in einer Herde).

Eine für mich sehr wichtige Führposition besonders bei Pferden die noch angeritten/eingeritten werden ist Zone 3.
Die Zone 3 befindet sich auf Sattelhöhe, später wird man beim Reiten genau AUF dieser Postion Zone 3 sein. Hier kann
man im Vorfeld schon sehr viel mit dem Pferd erarbeiten.

Auch wichtig ist es sein Pferd nicht nur aus allen Zonen sondern auch von beiden Seiten zu führen. Hier wird häufig deutlich
auf welchem Auge vertraut das Pferd mehr und auf welcher Seite muss ich mir vielleicht meine Position erst verdienen.

In jedem Fall sollte das Pferd mich auf allen Positionen im Auge behalten und verstehen das meine Anweisungen verbindlich sind.

Sitzen die Führpositionen erst einmal kann zusätzlich auch Entfernung hinzukommen und auch das Seil ist nur noch Makulatur denn wenn es auf mich achtet und meine Körpersprache deutlich ist reicht genau das schon aus.

Beobachtet man ausgiebig die Pferde unter sich erkennen wir schnell mit wie wenig die Ranghohen Pferde ganz ohne Keks, Seil oder Halfter führen.

Ein Gedanke zu „Ich führe dich“

  1. Hallo Olaf,
    ich hab von meinem Führtext zu deinem verlinkt :D.
    Gerade das Führen von Position 3 finde ich bei jungen Pferden wichtig – da kann man das spätere Reiten super vorbereiten. Und es ist erstaunlich, wie viele langjährig gerittene Pferde davon irritiert sind. Ich frage mich dann immer, wie harmonisches Reiten funktionieren soll, wenn das Führen schon nicht klappt…. VG! Nadja

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