{"id":1640,"date":"2015-02-02T21:25:50","date_gmt":"2015-02-02T21:25:50","guid":{"rendered":"http:\/\/phobosmoon.de\/?p=1640"},"modified":"2015-02-02T21:47:51","modified_gmt":"2015-02-02T21:47:51","slug":"wanderritt-teil-3-training","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/phobosmoon.de\/?p=1640","title":{"rendered":"Wanderritt Teil 3 (Training)"},"content":{"rendered":"<div data-counters='true' data-style='circle' data-size='small' data-url='https:\/\/phobosmoon.de\/?p=1640' data-title='Wanderritt Teil 3 (Training)' class='linksalpha_container linksalpha_app_3'><a href='\/\/www.linksalpha.com\/share?network='facebook' class='linksalpha_icon_facebook'><\/a><a href='\/\/www.linksalpha.com\/share?network='twitter' class='linksalpha_icon_twitter'><\/a><\/div><p>Im 3. Teil geht es nun um das Training. Wir reiten im Juni unseren ersten Wanderritt, damit bleibt genug Zeit sich um das Training zu k\u00fcmmern. Grunds\u00e4tzlich ist es wichtig schon fr\u00fch mit der Planung zu beginnen und dann auch mit dem Training zu starten. Es gibt nichts schlimmeres als ein unvorbereitetes Pferd UND ein unvorbereiteter Mensch. Aus dem Grund Spreche ich beim Training auch nicht vom Trainieren des Pferdes sondern vom gemeinsamen Training MIT dem Pferd.<a href=\"http:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0781.jpg\" rel=\"lightbox[1640]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1641\" src=\"http:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0781-300x169.jpg\" alt=\"IMAG0781\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0781-300x169.jpg 300w, https:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0781.jpg 958w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wichtig war mir herauszufinden WAS m\u00fcssen wir denn \u00fcberhaupt trainieren und WANN ist was dran damit wir sp\u00e4ter gut dabei sind. Meist wird hier nur an die Kondition gedacht aber es ist einiges mehr zu beachten. Auf einem Wanderritt begibt man sich und das Pferd in neue Situationen und nicht mehr nah am Stall. Wo wir hier auf unseren Tagestrails immer sehr nah am Stall sind herrscht eine viel gr\u00f6ssere Sicherheit und selbst das hat man von der kleinen Dorfrunde bis zum Erkunden weiterer Strecken und neuen Wegen eigentlich trainiert.<\/p>\n<p><strong>Pausensituationen <\/strong><\/p>\n<p>In den Pausen m\u00f6chte man auch mal etwas Essen und dabei nicht st\u00e4ndig den\u00a0Strick das Pferd in der Hand haben. Das ist leider etwas was wir nie intensiv trainiert haben. Die Pferde sollen \u00a0in den Pausen wirklich &#8222;runter&#8220; kommen und sich ausruhen und nicht Grasen sondern ruhen. Also habe ich schon im Winter damit angefangen die Pferde regelm\u00e4ssig mit einem Halsgurt kurz anzubinden so das sie sich nicht im Strick verfangen und das  Warten lernen. Erst nur wenige Minuten und immer neben dem Pferd um notfalls zu helfen, dann das Pferd mal allein stehen lassen und sich entfernen. Sowohl das entfernen als auch die Dauer wird nach und nach erh\u00f6ht. Das funktioniert schon richtig gut und wird jetzt auch auf unseren Ausritten ausserhalb des heimischen Stalls trainiert. Ein Wanderreitpferd sollte in der Lage sein mind. 1 Stunde an einer Pausesation angebunden zu stehen und zu ruhen.<\/p>\n<p><strong>Dr\u00fcber &#8211; drunter &#8211; durch <\/strong><\/p>\n<p>Wer mit dem Parelli System vertraut ist kennt es als Squeeze game. Hier trainieren wir mit dem Pferd durch enge Passagen zu gehen \u00fcber\/unter Br\u00fccken zu gehen, verschieden Untergr\u00fcnde, an Autos <a href=\"http:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0430.jpg\" rel=\"lightbox[1640]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1642\" src=\"http:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0430-300x169.jpg\" alt=\"IMAG0430\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0430-300x169.jpg 300w, https:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0430.jpg 958w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>vorbei etc&#8230; all das intensivieren wir nun noch etwas, Auf Autobahnbr\u00fccken ruhig stehen bleiben (friendly game), an Baumaschinen die am rumpeln sind vorbei oder auch mal stehen bleiben, durch lange Pf\u00fctzen reiten durch B\u00e4che reiten unter \u00c4sten durchreiten. All das kann man reitend und auch f\u00fchrend trainieren. Wichtig ist so viel wie m\u00f6glich reale Situationen einzubauen. Eine Raschelplane, Pylone etc&#8230; auf dem Platz sind ein guter Anfang, im Gel\u00e4nde wird das alles nur wenig hilfreich sein. Ganz wichtig ist es hier auch selber zu lernen, das Pferd ben\u00f6tigt f\u00fcr neue Dinge Zeit, der Mensch muss lernen dem Pferd auch zu vertrauen und ihm die Zeit die es braucht zu geben, ich stelle immer wieder fest wenn ich &#8217;nur&#8216; helfe statt zu befehlen und das Pferd auch mal machen lass bekommt es die meisten Dinge viel nachhaltiger hin. Gerade im unwegsamen Gel\u00e4nde stellen sich unsere Vierbeiner schnell als Experten heraus, sie sind viel n\u00e4her an der Natur dran als wir und haben die sch\u00e4rferen Sinne.<\/p>\n<p><strong>Wo bin ich <\/strong><\/p>\n<p>Karten lesen lernen, Kompass Navigation, GPS gest\u00fctze Routensysteme. Es gibt viele M\u00f6glichkeiten sich im Gel\u00e4nde zu orientieren je mehr man kennt um so besser.<\/p>\n<p><strong>Kondition <\/strong><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gilt f\u00fcr uns wir verlangen nichts unm\u00f6gliches. Die erste Etappe werden 2 Tage mit je 30 km geritten danach Sternritte und am Ende 2 Tage R\u00fcckritt mit wieder jeweils 30km\/Tag. Mein Anspruch an mich selber ist das MUSS nicht nur Pferd schaffen sondern ich auch! Wenn ich 30 km gehen kann, kann ich es von meinem Pferd auch erwarten. Tats\u00e4chlich sind 30 km f\u00fcr Pferde bei <a href=\"http:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0704.jpg\" rel=\"lightbox[1640]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1643\" src=\"http:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0704-300x169.jpg\" alt=\"IMAG0704\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0704-300x169.jpg 300w, https:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG0704.jpg 958w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>uns im flachen Land kein grosses Problem, wenn sie A Gesund sind und B darauf vorbereitet wurden. Im Gebirge gelten andere Regeln!! Da kann 15 km mit entsprechenden Steigungen den gleichen Trainingswert wie 30 km im Flachland haben. F\u00fcr so ein Vorhaben muss auch nicht Monatelang auf Teufel komm raus koditioniert werden, aber ein rechtzeitiges intensiveres Training was langsam gesteigert wird ist notwendig. Wir nutzen jetzt mit dem meist noch schlechten Wetter eher die Zeit anbinden\/Sicherheit\/Desensibilisierung vorzubereiten und noch nicht f\u00fcr den intensiveren Koditionsaufbau. Dieser sollte etwa 8 Wochen vorher beginnen und ans Pferd angepasst aufgebaut werden. Ich w\u00fcrde mich davor h\u00fcten hier allgemein G\u00fcltige Regeln aufstellen zu wollen. Jedes Pferd ist anders und muss individuell trainiert werden. Ein paar Faustregeln gelten trotz allem. Ein Pferd hat in Ruhe (vor dem Ritt) einen Ruhepuls, diesen kann man messen. Im Training erh\u00f6ht sich der Puls und man sollte wissen ab wo das Pferd schwierigkeiten bekommt und rechtzeitig den Puls im Schritt runterbringen. (Je schneller der Puls zur\u00fcck zum Ruhepuls kommt, je Fitter ist das Pferd). Eine Besonderheit kann auch der Untergrund sein. Es hilft nicht viel \u00a0zu Wissen das man 30 km locker in seiner Umgebung reiten zu k\u00f6nnen. <a href=\"http:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG1054.jpg\" rel=\"lightbox[1640]\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1644\" src=\"http:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG1054-300x169.jpg\" alt=\"IMAG1054\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG1054-300x169.jpg 300w, https:\/\/phobosmoon.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMAG1054.jpg 958w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir werden einen grossen Teil der Strecke im Wald zur\u00fccklegen, das entspricht unseren normalen Trainingsbedingungen und einen grossen Teil in der L\u00fcneburger Heide, das kennen unsere Pferde so nicht. Wir m\u00fcssen uns im Traing also vorher schon mit tieferen Sand besch\u00e4ftigen damit Gelenke und vor allem die Sehnen darauf vorbereitet sind. Die Belastung im weichen Sand ist etwas v\u00f6llig anderes als Wald und Wiesenwege wie wir sie hier vor der T\u00fcr haben.<\/p>\n<p><strong>Im letzten Teil<\/strong> (nach unserem Wanderritt) werde ich \u00fcber die Erlebnisse des Rittes berichten und hoffentlich einen sch\u00f6nen Wanderreitbericht mit tollen\u00a0Fotos Schreiben. In der Zwiscchenzeit wird es vielleicht noch die eine oder andere Anekdote aus dem Training geben.<\/p>\n<div data-position='top' data-url='https:\/\/phobosmoon.de\/?p=1640' data-title='Wanderritt Teil 3 (Training)' class='linksalpha_container linksalpha_app_7'><a href='\/\/www.linksalpha.com\/share?network='facebook' class='linksalpha_icon_facebook'><\/a><a href='\/\/www.linksalpha.com\/share?network='twitter' class='linksalpha_icon_twitter'><\/a><a href='\/\/www.linksalpha.com\/share?network='googleplus' class='linksalpha_icon_googleplus'><\/a><a href='\/\/www.linksalpha.com\/share?network='mail' class='linksalpha_icon_mail'><\/a><a href='\/\/www.linksalpha.com\/share?network='whatsapp' class='linksalpha_icon_whatsapp'><\/a><\/div><div data-position='top' data-url='https:\/\/phobosmoon.de\/?p=1640' data-title='Wanderritt Teil 3 (Training)' class='linksalpha_container linksalpha_app_6'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im 3. Teil geht es nun um das Training. 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