Dein bester Freund oder wie eigentlich

Was sind wir Menschen eigentlich für unsere Pferde? Die einen wollen gern das Pferd zu ihrem besten Freund machen, die anderen wollen es dominieren und reden von Führen. Viele reden vom Lehren und lernen. Wie sieht das aber umgedreht aus. Du kommst auf den Platz und dein Pferd kommt auf dich zu. Wie sieht es dich eigentlich oder wie sollte es sein?

Der beste Freund deines Pferdes ist meist immer an seiner Seite. Auch in grossen Herden wird man meist die gleichen Pferde nebeneinander stehen oder Spielen sehen. Sie säubern sich gegenseitig das Fell, geben sich Sicherheit und fressen zusammen. Wir Menschen, auch wenn wir noch so natural mit unseren Pferden arbeiten sind da weit von von entfernt. Wir kommen meist nur für ein paar Std. zu unserem Pferd an manchen Tagen vielleicht sogar weniger. Da ist es nur zu verständlich das wir wohl eher nicht die besten Freunde sind. Manch einer mag das nicht gern hören aber das ist so und es ist gut so. Es ist schön wenn das Pferd auch und gerade in der Zeit wo wir nicht da sind zufrieden ist, Sicherheit hat und ebend auch seinen besten Kumpel an seiner Seite.

Aber was können wir dann für unser Pferd noch tun wenns denn schon gut versorgt ist und einen guten Kumpel hat? Stören wir vielleicht sogar? In manchen Fällen kann man das wohl sogar unterschreiben. Ein Pferd was von seinem Menschen nur als sportgerät benutzt wird stört und wird maximal geduldet. Ganz so schlimm ist es bei uns, die wir natural horsemanship leben natürlich nicht. Pferde sind trotz das sie Fluchttiere sind neugierig und ja sie langweilen sich auch. Das ist der Moment und auch die grosse Chance für uns Menschen. Mein Pferd kommt immer freudig auf mich zu wenn ich den Paddock betrete, nicht weil ich sein bester Kumpel bin, der steht ja schon neben ihm, nein weil es wissen will was machen wir heute. Spielen wir etwas oder wird nur nett gekrault. Gehen wir etwas reiten, entdecken wir etwas neues? Es wird aus seinem Paddock Trott etwas entführt. Pferde lieben es zu spielen etwas neues zu lernen und natürlich auch die kleinen Gesten wie das Leckerli vor dem Abschied.

Pat Parelli nennt es : Sei die willkommene Abwechslung des Tages

Das sollten wir uns zu Herzen nehmen versorgt eure Pferde gut und sorgt ebend auch für fun and play.
In dem Sinne keep it natural
Auch wenns bei minus 9 Grad nicht immer so einfach ist, rafft euch auf geht zum Pferd und macht etwas Winterarbeit.
Auch ich werde morgen wieder in der Eiseskälte für etwas Spass sorgen und danach das Paddock abäppeln und hoffentlich wieder ein zufriedenes Pferd auf dem Paddock hinterlassen.

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