Wanderritt Hitzacker

Nach dem schlechten Start in die Saison durch Murphys Kolik OP geht es nun wieder aufwärts. Murphy ist gesund und ist nach seiner Genesung auch wieder im Trainning und Ende August konnten wir doch noch zusammen einen „kleinen“ Wanderritt um Hitzacker machen.

Es sollte von Nateln bei Rosche nach Hitzacker gehen und am nächsten Tag wieder zurück. Wir sind mit Hänger schon einen Tag zuvor stressfrei angereist und haben zusammen mit Bianca und Frank noch gegrillt.

Dann am Samstag 31.August zeigte sich unser morgendliches Ritual, den langsamen gehört der Sieg. Ja wir haben doch wieder etwas getrödelt und sind entsprechend später wie geplant. Das scheint normal zu sein 🙂
Reisen zu Pferd hat ja auch immer etwas von Entschleunigen und das funktioniert nicht wenn alle hetzen, trotz allem bewundere ich ja diejenigen, die Morgens um 6 bereits auf dem Pferd sitzen.

Das Wetter war nicht unbedingt ideal da es einfach schon zu warm war dementsprechend haben wir einige Pausen im Schatten
eingebaut und waren sehr Dankbar über den tollen Landwirt den wir unterwegs trafen der uns prompt Wasser aus seinem Wasserwagen gab (gut das immer die Ortlieb Faltschüssel dabei ist). In der ersten grösseren Pause hat unser Trosser Frank uns dann
auch ausreichend Wasser mit dem Auto gebracht.
Nach der Pause ging es dann auch direkt in den Wald richtung Breeser Grund, der Wald hat dann auch immer mal für etwas schattigere Plätze gesorgt.

Auf dem Ritt haben wir viel gelacht und meine Freude über mein Pferd war groß, er war wieder motiviert, führte die kleine Gruppe mit mir souverän und war so wie ich ihn kenne, ein tollen Wanderpferd, neugierig , immer mal für eine eigene Idee zu haben. Teils musste ich ihn etwas bremsen damit die beiden Tinker von Anja und Bianca mithalten konnten.

Abends hatten wir eine tolle Wanderreitsation in Hitzacker (Wanderreitstation-Hitzacker.de) wo wir freundlich aufgenommen wurden.


Die Sation ist VFD lizensiert und eine der Besten die wir je angeritten haben. Die Pferde waren gut versorgt, wir Menschen haben einen mega tollen Auflauf bekommen und die Ferienwohnung ist total gemütlich eingerichtet mit Betten wo wir alle den Schlaf der Gerechten hatten um dann morgens mit frischen Tatendrang wieder ans Werk zu gehen. Jaaaaa wir haben wieder getrödelt, toll gefrühstückt und viel zu spät aufgebrochen, entschleunigen ist meine Entschuldigung (ist halt so)

Wir haben noch ein Reitgeschichtenbuch angefangen und es dann in der Wanderreitstation abgegeben damit es weiterreisen kann um Reitgeschichten zu sammeln. Wir hoffen das Buch irgendwann mal wieder zu sehen mit vielen kleinen Geschichten.

Der 2. Tag war viel kühler, später wurde es windig und wir haben sogar leichte Jacken drüber gezogen. Für die Pferde aber auf
jeden Fall ein Segen und so sind wir gut durchgekommen bis zur grossen Pause wo Frank wieder bereit stand mit Wasser und Verpflegung.

Das Gebiet um Hitzacker war schön aber wir hatten auch viel Schotter auf den Wegen. Sicher kann man in der Planung noch einiges rausholen.
Aber so ist es ebend wenn man das erste mal ein neues Gebiet reitet, man kann sich nur auf das verlassen was die Karte zeigt und das ist nicht immer alles.
Einige Wege gab es garnicht so wie auf dem Kartenmaterial, wir haben aber ohne grosse Umwege gerade dort sehr schöne Wege alternativ gefunden. Wir sind insgesamt 75 km geritten.

Sonntag Abend dann noch verladen und sehr spät nach Hause. Wieder einmal merkte ich deutlich mein linkes Knie. Ich muss was tun…
Zu Hause dann große Begrüßung, ja Murphy und Simon wurden schon von den anderen Pferden vermisst und wir sind zufrieden ins Bett gefallen, um dann Montag wieder der Woche mit Arbeit entgegen zusehen.

Hier noch einige Impressionen vom Ritt

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