Heideabenteuer und Wanderreit Route

Wir haben uns so drauf gefreut!! unser 2016er Heideabenteuer. Nun ist es schon wieder vorbei. Es bleiben tolle Erinnerungen, ein super schöner Ritt und tolle Wege die Lust auf Wiederholung machen.

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Start Döhle grosser Parkplatz

Den Ritt haben wir von Döhle (grosser Park und Kutschenplatz) gestartet. Vieles war anders als sonst :-) 6 Menschen 4 Pferde 2 Fahrräder (ja die Fahrräder hatten sogar Namen eines hiess Simone und eines Simona). Es war das erste mal mit Fahrrardfahrern dabei und eigentlich möchte ich das nicht mehr missen. Fahrradfahrer sind flexibler und können schnell mal einen Weg checken oder am Pferd helfen (grosses Lob an Dennis und Tanja die Simona und Simone geritten/fahren sind). Auch konnten Anja und ich mal das Pferd gegen eine Simone oder Simona tauschen und die beiden Fahradfaher konnten ein stück reiten. Puhhh Heidesand und Mountainbike ist eine Sache für sich aber bringt durch die abwechslungsreiche Bewegung die Knochen wieder in Schwung.

Die Route hat etwa 30 km pro Tag. Unsere Pferde ein Kalti, Tinker, PaintHorse und Jeanna (Lewitzter Araber Hmm weiss gerade nicht genau) waren gut vorbereitet und konnten die Streckenlänge gut mitmachen. Wenn ihr die Strecke nachreiten wollt und gemütlicht wie wir das machen vorankommt und auch mal Pause macht dann sollten auch eure Pferde das schaffen. Besonderheiten waren eine Autobahnüberquerung (unsere Pferde kennen das) und an einigen Stellen mal Landstrasse (wirklich wenig) mit ausreichend Grünstreifen. Eine Panzerringstrrasse (auch Grünstreifen) wo normalerweise keine Panzer aber elendig viele Tanklaster durchfahren (Montag)… etwa 2km nervig dann aber auch gegessen. Ein Kutschenparkplatz höhe Wilsede, dieser eignet sich gut um etwas Pause zu machen, die Pferde gewöhnen sich an die vielen Kutschen und Pferde und später trifft man immer mal wieder eine entgegenkommende Kutsche und sie kennen es dann schon. Für uns gab es da keine Probleme.

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Kutschenparkplatz

Der erste Tag ist seeeeeeeeehr schön und man bekommt viel Heide zu sehen (haltet den Fotoapparat bereit) gegen Ende trefft ihr auf das Kargland von Reinsehlen mit seinen Schafen und Hunden und einem Kletterpark den man aber nur von weiten sieht. Die Hunde der Schäfer haben uns gleich begrüsst und wollten mit Simon unserem Tinker sogar spielen (Simon wird nicht immer als Pferd wahrgenommen). Wir hatten an den letzten Kilometern irrsininnig viele Hirschlausfliegen. Auf Wikipedia steht das die Hirschlausfliegen erst im August/September auftreten nur leider lesen diese Viecher kein Wikipedia und sie sind schon im Juni an manchen Stellen in der Heide. Wer sie nicht kennt hat nichts verpasst. Die Pferde reagieren um das 1000 fache heftiger als bei einem Bremsenüberfall. Sprays sind meist nicht wirksam man muss bei Hirschlausfliegen wirklich zusehen den Übeltäter vom Pferd zu bekommen und gleich mit den Fingern zerquetschen. Einfaches draufhauen funktioniert NICHT.

Die erste Station (Schnuckenhof):

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Schnuckenhof Wesseloh

Wir erreichten trotz Hirschlausfliegen rechtzeitig die erste Station den Schnuckenhof in Wesseloh. Der Schnuckenhof ist eigentlich eine tolle Station mit gutem Essen, liebevoll eingerichteten Zimmern und die Möglichkeit die Pferde auf einem Graspaddock zu stellen. Unsere 2 Mitreiter wollten aber eigentlich eine BOX und das war nicht möglich da die Boxen verschimmelt waren und einen Boden mit Löchern hatten wo Pferde mit dem Huf stecken bleiben können. Das Heu war qualitativ auch schlecht. Der Schnuckenhof hat sich zu dieser Kritik aber bereits geäussert und verspricht Besserung! Das zeigt das man dort sofort reagiert und auch einsieht hier dem Kunden das beste zu geben. Darüber freue ich mich denn die Boxen passten nicht zum Rest, daher bin ich  überzeugt auch das wird in Kürze.

 

Der 2. Tag

Der 2. Tag bedeute auch Abschied aber dazu gleich. Wir sind vom Schnuckenhof in Richtung Insel geritten wo wir noch einen kleinen Abstecher zu einer ex Einstelllerin von uns gemacht haben. Ich habe IMG_20160611_131901mich gefreut sie zu treffen und auch ihr Pferd (Paddy) auch mein Murphy war erstaunt wen er da trifft und rannte sofort hin. Wir wurden mit Kaffee und Kuchen begrüsst und hatten unsere erste schööööne Pause. Dann ging es weiter in Richtung Heber um Schneverdingen herum. Tolle Wege schöne Heide einfach geniessen und mal die Seele baumeln lassen. In Heber hatten wir dann einen Zwischenstopp bei unseren 2 Mitreiterinnen an deren Stall wo die Reise für die beiden endete und der besagte Abschied war. Gern wären wir mit Katrin und Kerstin weitergeritten da alles so gut passte. Wir hatten am Stall noch eine schöne Pause mit Würstchen und Getränken (Daaaaaaaaaanke) und demnächst kommen wir zum Stalltreffen und Grillen (freuuuuuu). Danach ging es aufs letzte Drittel der 2. Tagesetappe in Richtung Wiedingen. Von hier lief alles wie im Flug, Murphy hat noch ein paar mal nach den fehlenden Pferden gewiehert und gerufen dann waren wir wieder auf Tour :-) Der Wald nach Heber den wir getroffen haben kenne ich noch vom letzten Jahr, ich hatte ihn den Mückenwald getauft. In diesem Jahr war davon nichts zu merken. Es war erstaunlich ruhig und wir kamen zügig durch. Die letzten Kilometer hatte Anja das Pferd gegen Fahrrad getauscht und Dennis und ich konnten zusammen eine lange Strecke Traben. Ich bemerkte das Murphy spürt wohin es geht er war ja schon mal da.

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die 2. Station der Menkenhof (Wiedingen)

Endlich angekommen am Menkenhof wurden die Pferde mit dem weltbesten Wanderreitpaddock auf Gras (etwa 50 X 50) begrüsst und wir 4 Menschen hatten das Backhaus (2 Etagen). Mir liegt so viel auf der Zunge was ich über den Menkenhof schreiben möchte aber hier muss ich nichts sagen ausser :       GROSSARTIG   Ich habe da wirklich Respekt vor einen so grossen Hof so toll zu führen. Hier stimmt alles. Egal ob Box oder Paddock oder Graspaddock man wird eure Wünsche erfüllen und eure Pferde wollen da nie wieder weg. Tolle Gastgeber, der Beste Fin (Stallmeister) und ein beeindruckendes Anwesen. HIer wurde vor langer Zeit auch die Serie „Wir Kinder vom Alstertal“ gedreht. Abends haben wir uns dann noch Deutschland:Polen angeschaut und mitgefiebert, das leere Ergebnis ist bekannt.. Morgens gab es ein super Frühstück im Haupthaus. (Sehr lecker).

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3. Tag zum ZIel Reiterhof Winandy (Reiningen/Wietzendorf)

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Wege im Wald

Gestärkt vom Frühstück ging es los in die letzte Etappe des eigentlichen Wanderritts. Wir haben die Heide nun verlassen und treffen tollen Waldwege, kleine Dörfer und zwischendrin das bekannte Feriencamp in Wietzendorf dort wollten wir in die „Gaulschenke“ um etwas zu trinken aber wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Montags Ruhetag… Nun gut einfach weiter. Die Wege waren abwechslungsreich und wir trafen auf eine „Ecke“ die mir schon bei der Planung „unangenehm“ aufgefallen war. Kurz nach der Autobahnüberquerung (A7) ging es auf eine Panzerstrecke zu an der „Wilden Heide“. Hier lief einiges schief. Ich hab mich entschlossen gleich zu beginn auf die Panzerstrasse auszuweichen (Fehler) hab dann noch 5 m davor einen Weg entdeckt der direkt an der Panzerstrecke Parallel verläuft. Das war anfangs gut endete aber in einen immer schmaler werdenden Weg bis ebend keiner mehr vorhanden war. Unter uns ein Teppich aus Blaubeerbüschen und überall Bäume war es beschwerlich voranzukommen. Am Ende haben wir einfach Zeit verschenkt. Wir hätten meine ursprüngliche Version (Blaue Linie) folgen sollen und dann auf die Panzerstrasse, es lässt sich eh nicht vermeiden. (Wer den Ritt nachreiten möchte kann sich mit mir in Verbindung setzen ich instruier gern noch etwas genauer). Zu allem Überfluss kamen danach Armeen von Bremsen die es auf unsere Pferde abgesehen haben (brrr) und wir mussten noch etwas ums Sperrgebiet herumreiten. Dann wurde es wieder besser und wir begaben uns langsam auf die Zielgerade.

Endziel (Reiterhof Winandy in Reiningen)

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Ferienhof Winandy

Die letzten Kilometer sind wir im Trab und Galopp auf Reiningen zu geritten und wurden herzlich empfangen und konnten unser Ferienhaus begutachten. Die Pferde wurden auf grosser Weide untergebracht. Auch hier ein Kompliment an die Gastgeberin Petra die alles richtig macht. Man fühlt sich sofort wohl und ich habe gleich angefangen zu entschleunigen. Herrliche Ruhe auf dem Ferienhof. Ziegen, Hunde und Pferde. Wir haben hier noch eine Woche Urlaub gemacht und natürlich auch noch einige Ritte in die Umgebung unternommen. Es gibt hier viel Wald und Sandwege. Für uns Reiter ein Traum. Wer es nicht so genau mit Schildern nimmt reitet in Richtung Sperrgebiet (ehhh nein wir doch nicht) und man befindet sich in mitten eines Filmsets was „the walking dead“ in nichts nachsteht. Menschenleer, hier und da mal ein Reh und sonst nix. Muss man gesehen haben kann ich so garnicht erklären.

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Es war ein grosses Abenteuer quer durch die Lüneburger Heide daher passt auch immer noch der Name des Ritts den ich vorher schon auserkoren habe „Heideabenteuer“. Wenn ihr den Ritt nachreiten wollt, hier ist die Karte:

Bei Fragen könnt ihr mich gern ansprechen oder eine mail an offenstaller@googlemail.com schicken. Der Ritt ist für fortgeschrittene und ambitionierte Reiter machbar. Alle Etappen liegen bei 30 km also eine Gesamtstrecke von etwa  90 km. Unsere Pferde machen das auf den überwiegenden Sandwegen OHNE Hufschutz. Aber jedes Pferd ist anders und einige benötigen Hufschutz.

Der Ritt ist von uns durchgeführt eine Garantie oder ähnliches kann ich nicht geben das immer alle Wege frei sind und so wie gezeigt reitbar sind. Altenativen müsst ihr dann selber herausfinden.

 

Legende:

Station 1: Schnuckenhof Wesseloh

Station 2: Menkenhof Wiedingen

Station 3: Ferienhof Winandy

Pfingstritt mit Hindernis und Verladeübungen mit Erfolg

Länger nichts geschrieben, das zeigt wir waren zu viel beschäftigt. Natürlich mit den Pferden. In den letzten Wochen haben wir das Training wieder aufgenommen und Murphy endlich Hängertauglich bekommen. Er war im Gegensatz zu Simon wirklich ein schwieriger Fall. Die Vorarbeit war längst gemacht und Angst war schon sehr früh dank viel desensibilisierung in squeeze games nicht das Problem. Er ging eigentlich immer auf den Hänger aber Stange zu hat er clever wie er ist immer mit einem Hinterbein blockiert.
IMG_20160510_182904Also haben wirs eine Zeit ganz weggelassen im Training um das Muster erstmal zu löschen und dann zusammen mit meiner Trainerin Christine Woyrsch frisch angegangen. Hier fiel auf das
Murphy das Muster garnicht mehr inne hatte aber ich noch sehr nervös war, trotz allem klappte es in wenigen Minuten und wir konnten stressfrei fahren. Um es sicher zu machen haben wir dann
auf einem Pfingstritt nochmal verladen, wir sind Pfingsten nach Döhle geritten und am Ende dann mit Hänger, den wir nachgeholt haben, zurück gefahren. Nun werden wir das häufiger mit einbauen
um Routine zu bekommen.

Pfingsten haben wir wie erwähnt einen grösseren Ritt gemacht, IMG_20160514_155014auch schon als Vorbereitung für unser diesjähriges Heideabenteuer (Mit Pferd durch die LG Heide 10 Tage). Das Wetter war die Tage DAVOR super nur an diesem Wochenende wollte es nicht so wirklich, ein lustiger Mix aus Regen, Sturm, Sonne und für die
Jahreszeit niedrigen Temperaturen erwartete uns, wir haben das Beste draus gemacht, sind von Winsen nach Döhle etwa 34 km geritten, haben dann die Pferde versorgt und ab in die Pension. Am Sonntag wollte keine rechte Stimmung aufkommen da unsere Mitreiter abbrechen mussten, ein Pferd hatte ein dickes Hinterbein und da war reiten natürlich nicht sinnvoll.

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Am Montag noch Paddocks abgeäppelt und den Hänger geholt und um viele Erfahrungen reicher dann nach Hause.
So ist das halt nicht immer läuft es so wie wir uns das vorstellen aber wir ziehen immer auch das Positive heraus.

stop – whoaa – haaaaaaaaalt

wie geht das eigentlich, war eine meiner ersten Fragen als ich mit den Pferden anfing.
Klar da rollen Bilder im Kopf, was wenn das Pferd einfach weiterläuft und nicht anhält wennes die Situation erfordert. Damals wie heute kursieren viele Methoden um das Anhalten. Es fängt an mit reiner Zügelbremse, über den Sitz, Atmung, Ausbildung selbst Beten habe ich schon gehört.

Nun was will man von einem Späteinsteiger schon erwarten, was sollte man mir sinniges was ich auch begreifen kann dazu erzählen. Ja es war immer etwas schwammig. Zieh an einem Zügel, benutze nicht 2 war und ist vielleicht das verständlichste für einen Anfänger und schon das ist schwer umzusetzen, neigen wir doch in Stressituationen dazu überzureagieren oder zu krampfen. Getrennte Hände die unabhängig arbeiten, nicht wirklich. So war das bei mir und lange blieb das Anhalten für mich mit 7 Fragezeichen belegt. Irgendwie wusste ich nur das kanns alles so nicht gewesen sein.

Dann kamen noch die „Pferdebrecher“ dazu, wenn der Gaul nicht hält musst ein Gebiss haben, nur so kannst auch eine richtige Ansage machen. Anders begibst du dich und deine Umwelt in Lebensgefahr. Hmm auch das gefiel mir nicht.

So machte ich mir meine Gedanken dazu uns stellte 2 Dinge fest

1. in sicherer Umgebung brauch ich nur stehen bleiben und mein Pferd hält auch an (vom Boden)
2. Ein Hengst hält ohne Seil eine ganze Herde an (wowwww)

Damit wusste ich es muss etwas geben was gewaltlos ist und funktioniert.
Irgendwie muss es da was geben, also habe ich angefangen beim Reiten auf dem Platz die Zügel loszulassen und bin einfach innerlich stehen geblieben. Mal passierte nix mal blieb mein Pferd stehen. Klar meine Körpersprache muss zu dem Zeitpunkt noch sehr gruselig gewesen sein und mein Pferd hat schon damals immer versucht mir zu helfen und mich zu verstehen aber bestand / besteht darauf das es klar rüber kommt. So war ich
recht hilflos und verlor schon fast den Glauben das sowas gehen kann aber dadurch das er immer auf korrektes gut reagiert hat war er ebend auch der beste Lehrer den es gab. Hatte ich eigentlich schon erwähnt das Murphy ein Zauberpferd ist? Naja ist er! Und ihm verdanke ich wohl sehr viel.

Im Horsemanship sind mir dann viele Lichter aufgegangen, besonders durch Atemübungen (Mark Rashid) und wie unmöglich wir uns teilweise ausdrücken (Parelli). Plötzlich ging alles wie von allein, das Pferd vom Boden auf Entfernung stoppen nur durch Körpersprache. Später dann aus dem Sattel. Im laufe der Zeit
habe ich es besser Verstanden und arbeite immer noch dran es feiner hinzubekommen. Meist reicht ein kurzes ausatmen und die richtige Körperpos. (leicht zurücklehnen, Becken knicken).

Heute weiss ich die Zäumung ist der unwichtigste Teil beim Anhalten, selbst die Technik ist Makulatur wenn man es nicht ehrlich meint, wenn man es nicht wirklich verstehen will. Anhalten kann und sollte ein wichtiger Teil der Ausbildung sein und kann auch konditioniert werden, am Ende stelle ich aber fest musste ich wenn ich es in einem Buch erklären wären es von 1000 Seiten 1000 für mich zu lernen und mein Pferd 1 Seite, die anderen 999 Seiten kannte es schon. Pferdisch ist manchmal sehr schwer aber immer nachhaltig, gewaltfrei und es macht nicht zu letzt auch einen besseren Menschen aus uns.

Warum überhaupt Wanderreiten

Warum fasziniert das Wanderreiten eigentlich so und wozu kann es gut sein?
Reiten kann man, wenn das Ausreitgelände am Stall gut ist, auch dort und auch das macht spass.Beim Wanderreiten kommen nun neue Komponenten hinzu:

– wie verhält sich mein Pferd wenn es nicht am heimischen Stall ankommt
– wie kommt es Nachts im fremden Stall/Paddock klar
– herausforderungen meistern
– neue Aufgaben finden
– Erleben von Natur die noch unbekannt ist

Und sicher noch einiges mehr.
Das Pferd ist schon von Natur aus ein Lauftier und ein Nomade
so liegt es auf der Hand dem Ziel des Wanderreitens näher zu kommen. Im Gegensatz zu den Hallentieren die ihr armes Leben ständig im Dressurviereck und einer Box verbringen dürfen sie ihrer wahren Natur näher kommen. Dabei lernt das Pferd Trittsicherheit, mehr Selbstbewusstsein, Strassensicherheit, Teamverhalten auch mit seinem Menschen und nicht zuletzt natürlich auch die mentale Physis und körperliche Fitness + Kondition.

Pause im Wald
Pause im Wald

Und wir Menschen?
Ein hauch von Abenteuer aber auch das Abschalten aus unserer technisierten immer online geprägten Welt entschleunigt uns wie bei kaum einer anderen Tätigkeit. Nirgends kann ich so gut abschalten wie beim Reiten und in freier Natur ist es noch viel schöner. Wir lernen Komfortkreise zu verlassen, halten uns fit und gesund, lernen den Umgang mit Kartenmaterial, die kleinen Dinge unterwegs die man aus dem Auto nicht mehr wahrnimmt, das Pferd nicht ständig kontrollieren zu wollen sondern sich auf seinen Partner Pferd zu verlassen und natürlich auch Verantwortung zu übernehmen.

Es ist, zumindest für mich die schönste Art zu reisen.
Unterwegs benötigen wir keine Swimming pools und Strandbars, meist kommen wir mit dem einfachsten aus. Eine nette Wanderreitstation mit einem Bett und einer Dusche
von denen es in Deutschland wirklich sehr viele gibt reicht uns schon aus, manch einer braucht gar nur ein Zelt mit einem mobilen Paddock.
Ich merke wie unwichtig dieser Hotelluxus ist und freu mich dieses wunderbare Hobby entdeckt zu haben. Der Ritt und die Erlebnisse an sich ist genug Freude und Abends kommt man wo auch immer glücklich und zufrieden an. Dabei spielt es keine grosse Rolle ob man das Pferdeabenteuer in fernen Ländern sucht oder hier in Deutschland unterwegs ist. Wir haben hier in Deutschland hervorragende Wanderreitgegenden wie z.B. die Lüneburger Heide, die Pfalz oder den Bayrischen Nationalpark.

Kennst du Pfridolin?

Pfridolin Pferd ...und ich dachte reiten kann man lernen...
Pfridolin Pferd …und ich dachte reiten kann man lernen…

Ich möchte euch kurz etwas von einem Pferd namens Pfridolin erzählen. Pfridolin hat zwei tolle Bücher geschrieben und mich zum lachen und manchmal auch zum nachdenken gebracht.

Pfridolin hat eine untalentierte Besitzerin die er liebevoll ‚die Frau‘ nennt. ‚Die Frau‘ hat auch eine Reitlehrerin die meistens auf Pfridolins Seite steht und aufpasst das ‚die Frau‘ nicht am Zügel zerrt und ihr auch ansonsten viele nützliche Dinge beibringt.

In vielen Kurzgeschichten erzählt uns Pfridolin von den Problemen als Freizeitpferd (Betonung auf Freizeit) mit einer Besitzerin die große Vorstellungen mit kleinem Talent hat. Ausritt mit Tinker ist so ein tolles Beispiel, wo ‚die Frau‘ ein Date zum Ausritt hat und so Sätze von sich gibt, wie z.B. gleich wird es Dunkel (so in 5 Std.) um sich davor zu drücken auch die einzige Wolke am sonst blauen Himmel ist ihr nicht ganz geheuer, ja auch Treckerfahrer fahren manchmal nur so zum Spass am Sonntag…

Zu allem Überfluss hat ‚die Frau‘ ein Faible für die farbe Rosa und allzeit die Schere Parat um dem armen Pfridolin die Mähne in einen 5 Stufen Zickzack Schnitt zu verwandeln, was so garnicht in Pfridolins Vorstellung passt, wäre er doch lieber ein langhaariger feuriger Spanier.

Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und viel gelacht. Das Buch …und ich dachte Reiten kann man lernen.. habe ich bereits gelesen und demnächst möchte ich natürlich auch Pfrdolins Tod im Misthaufen lesen. Für alle die Spaß verstehen und einfach kurzweilige tolle Geschichten zum lachen und auch mal zum selbstreflektieren mögen ist es ganz sicher einen Blick wert. Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen, die Bücher eignen sich auch als tolles Geschenk an die Stallzicken und Barnwitches.

 

 

Vorbereiten auf die Wanderreitsaison

Nachdem es nun ein wirklich schlechter Winter war mit wenig Kälte dafür aber viel Wasser und Matsch freuen wir uns auf den Frühling. Die Tage werden länger das Training für die kommenden längeren Ritte hat begonnen. Manchmal steht man dann da und weiss nicht
so recht was kann ich mit meinem Pferd trainieren?

Ich habe mal eine kleine Liste mit Ideen:

1 Kondition kommt durch die langsam immer grösser werdenden Ritte
2 friendly game in der Mitte auf Autobahnbrücken
3 Reiten durch Wasser (meiner findet es blöd und Simon würde sich am liebsten hinschmeißen und baden)
4 Weg verlassen und Beine heben über Stock und Stein
5 anbinden im Gelände
6 Aufstiegshilfe im Wald (alles kann eine Aufstiegshilfe sein, klappt es so wie auf dem Platz)
7 Reiten mit Ausrüstung (Taschen etc..)
8 Ein Pferd als Handpferd (für den Fall der Fälle)

Taschen am Sattel
Taschen am Sattel

 

 

 

D

 

Diese Liste wird wie unsere Liste „101 things we can do for winter“
101 things we can do for winter
sicher noch fortgesetzt
Wer interesse hat kann unter

Geländetraining

im natural-friends Forum gerne mitlesen oder auch eigene Ideen beisteuern.

In diesem Sinne:
„prior and proper preparation prevents P-poor performance“ (Pat Parelli)

Auf und davon auf 4 Hufen

Das Wetter, ja es will noch nicht so wie wir es gern hätten. Das Jahr hat mit Regen, Nässe und Kälte begonnen und sudelt auch anfang Februar noch so vor sich hin. Die Arbeit mit dem Pferd ist oft eher Arbeit fürs Pferd und wenn wir so die eine oder andere Schubkarre Äppel durch die Gegend schieben träumen wir schon von Sonne, Abenteuern und einem sauberen Pferd auf langen Wanderpfaden.

Noch etwas Glühwein, Kaffee und ein paar Packungen Taschentücher und wir haben es geschafft. Ich bemerke die täglichen 2 MInuten mehr Licht pro Tag und fang an zu rechnen wann es endlich besser wird. Ein weiser Mann sagte mal stell dich in den Regen und geniesse es, es regnet auch wenn du schlechte Laune hast. So in etwa zumindest. Ja recht hat er und wir machen das was wir machen können.

Die noch dunklen Abende eignen sich wunderbar zum Planen von pferdischen Abenteuern und das bringt mir gleich wieder ein Lächeln ins Gesicht. Die Vorfreude auf schöne Ritte.

Anja mit Tinker Simon in der Heide
Anja mit Tinker Simon in der Heide

So habe ich angefangen und die ersten 2 Wanderritte sind fertig geplant. Da uns schon im letzten Jahr die Heide so mitgerissen hat wollen wir auch dieses Jahr wieder gen Heide Reiten. Der erste bietet sich Pfingsten an da sowieso 3 Tage Frei sind, werden wir vom Stall direkt in die Heide nach Döhle reiten. Am nächsten Tag dann durch Wilsede etwas ungeplant Wege erforschen und Abends wieder in Döhle ankommen und Montag den Rückritt. Zusammen mit noch 4 weiteren Reitern wird das bestimmt ein sehr schöner Pfingstritt und gleichzeitig der Auftakt und Training für einen 2. Wanderritt über eine Woche, den wir in Döhle beginnen werden nach Wesseloh – Soltau – Wiedingen – Winandy und von dort viele Tagestouren um das Sperrgebiet herum. Ich freu mich auf Schnucken, neue Pfade, neue Erfahrungen und Bekanntschaften.

Wer noch nichts geplant hat kann auf den Seiten der VFD seit neuestem unter dem Punkt zusammen unterwegs schauen ob noch Gruppen Mitreiter suchen. Selbstverständlich geht es auch umgekehrt wenn eure Gruppe noch Mitreiter sucht könnt Ihr dort auch inserieren und euren Ritt vorstellen. Dies Angebot richtet sich rein an NICHT kommerzielle Ritte. Wenn sich dieser Service erst herumgesprochen hat werden hier sicher viele Wanderreiter zusammenkommen. In diesem Sinne zusammen unterwegs soll auch unser Motto sein in diesem Jahr, was kann schöner sein als mit dem Pferd und anderen Wanderreitern unterweges zu sein.

Und wo reitest du in diesem Jahr?

Schreib uns deine Geschichte, gern veröffentlichen wir hier auch Berichte von einer unvergesslichen Tour die ihr unbedingt mit anderen Teilen wollt.

Silvester

Ich denke ich mach mich Heute mal unbeliebt. Schon Wochen vor Sylvester geht es wie in jedem Jahr los überall wird von Tierfreunden gefordert ‚keine Böllerei‘ am Silvester. Tradition hin oder her es ist einfach nur dumm, kostet Geld und es zu spenden wäre ganz sicher die bessere Idee.

Das alles ist prinzipiell schon richtig. Richtig ist aber ebend auch das es viele als Tradition sehen, Spaß haben und ja auch ohne es zu übertreiben. Richtig ist auch das dieser Tag genau einer von 365 Tagen ist und das Leben nicht immer ein Ponyhof ist. Wir Tierbesitzer können natürlich viel fordern aber ob das je Wirklichkeit wird? Ich denke eher nicht.

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Feuerwerk

Unsere Pferde stehen im Offenstall und zugegeben auch mir ist nicht immer ganz wohl um 0 Uhr Mitternacht. Aber ich
verzichte auf tolle Silvesterveranstaltungen, ich bin jedes Jahr da für meine Fellnasen, gehe jede Stunde aufs Paddock und schaue nach ihnen um 0Uhr kann man mit mir meist nicht Anstoßen da ich aufpasse das alles in Ordnung ist, ich bin einfach da nicht bemutternd sondern ruhig, vermittle ihnen ein gutes Gefühl und biete meine Hilfe an. Oft kommen sie gleich zu mir nur um zu merken hey alles ok dann laufen sie etwas über den Platz und am Ende stehen sie gelassen da.

Pat Parelli sagte mal auf die Frage was würdest du machen um ein Pferd Schusssicher zu bekommen? „Schießen“. Einfach gesagt ist es so, Sicherheit geben, da sein, Rhythmus. Am Sylvester kommen Böller etc.. im Rythmus immer wieder die Pferde gewöhnen sich dran sie erkennen schnell das Muster, lernen in Mustern und akzeptieren.

Wir könnne also noch 100 Jahre Jammern oder einfach diesen Tag für unser Fellnasen da sein. Auch dem einen oder anderen Einsteller
würde es gut tun sich nicht nur auf die Stallbetreiber zu verlassen und vielleicht mal DA ZU SEIN. Das ist es womit ihr euren Tieren
effektiv helfen könnt vom gejammer auf facebook haben die Tiere nichts, sie lesen dort meist nicht mit…

Wie auch immer denkt drüber nach, wenn ihr Tiere habt übernehmt Verantwortung helft ihnen wo ihr könnt und kommt gut ins neue Jahr.

Kringelreiter (Teil1) Schenkelweichen

Als Freizeitreiter tue mich oft schwer mir  Dressur Lektionen vom Ablauf zu merken und muss es mir immer mal wieder anschauen. Dressurlektionen bringen uns und das Pferd zu besserer Gymnastizierung, sauberenTakt und weicheren Bewegungsabläufen und natürlich einem selbst tragenderem Pferd.
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Ich werde von Zeit zu Zeit in der Kategorie Kringelreiter meine Notizen dazu Aufschreiben.
Gern könnt ihr Verbesserungen oder Fragen dazu in die Kommentare schreiben und einem Freizeitreiter
helfen Dressur zu verstehen :-)

Eine der ersten gerittenen Lektionen ist das

Schenkelweichen

Bewegung:
Vom Prinzip verstehe ich das Schenkelweichen als Seitwärts- Vorwärtsbewegung in einem etwa 45 Grad Winkel. Damit gehört das Schenkelweichen nicht zu den echten Seitengängen.
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Silouette:
Der Kopf des Pferdes zeigt gegen die Laufrichtung und ist leicht gebogen.
Die Beine des Pferdes Kreuzen nicht, das Beinpaar in Bewegungsrichtung geht seitwärts das das andere Beinpaar vorwärts.

Die Zügel:
Weicht das Pferd dem rechten Schenkel ist der linke Zügel angenommen und fängt die Vorwärtsbewegung ab, der rechte Zügel gibt die Stellung, ist dabei nur leicht angenommen und hilft dem Pferd die richtige Stellung zu finden. (Helfen heisst NICHT ziehen oder zerren).

Die Beine:
Das Bein in der Bewegungsrichtung begrenzt und verhindert ein Ausbrechen der Schulter verwahrend am Gurt das andere Bein gibt eine treibende Hilfe für das Seitwärts.

Der Sitz:
Hier kann man sich streiten und ich finde es hängt davon ab wie bilde ich mein Pferd aus. Klassisch sitzt man leicht nach innen (das Pferd wird „weggeschoben“). Ich halte es aber grundsätzlich auch korrekt aussen zu sitzen (Das Pferd kommt mit und tritt unter den Reiter). Richtig oder falsch denke ich gibt es hier nicht nur wie versteht MEIN Pferd mich besser. Grundsätzlich falsch wird es wenn die eigene Hüfte einknickt, dann verdreht sich die Wirbelsäule und gibt komplett falsche Signale ans Pferd weiter (ich weiss das und muss immer wieder dran arbeiten).

Zweck des Schenkelweichens:

kräftigen der Hinterhand, gebogene Oberlinie, die Schulter frei machen. Damit ist es unter anderem auch eine gute vorbereitende Übung für anspruchsvolle Lektionen wie z.B. Galoppwechseln oder Pirouetten.

Gedanken dazu:
Schon bei dieser einfachen Übung merke ich wie viel man falsch machen kann, im falschen Winkel geritten, Beine kreuzen, Pferd läuft vorn weg, Hinterhand weicht aus, Schulter
bricht aus, Reiterhüfte knickt ein etc… daher ist es mir wichtig alles auf ein minimum an Abläufen zu reduzieren. Ich sehe es immer wieder das wie blöd getrieben und „geklopft“ wird oder am Zügel gezerrt wird, genau das will ich nicht, es bringt mich aus dem Gleichgewicht und stumpft das Pferd ab. Eine der Grundsätze im Horsemanship ist es ja das Micromanagement zu reduzieren, dem Pferd Verantwortung zu geben und es zum Mitdenken zu animieren. Ich kann also am Anfang durchaus etwas mehr treiben und mehr begrenzen um dem Pferd etwas zu zeigen aber wenn mein Pferd das verstanden hat möchte ich das es mitdenkt und ich gebe ihm den richtigen sitz eine leichte Stellung und versuche so wenig wie möglich zu „stören“ und mich eher auf meinen Part zu konzentrieren nämlich den Sitz. Richtung , Gangart halten werden zur Aufgabe des Pferdes. Ein wirklich guter Reiter kann diese Lektion wohl ausschliesslich über den Sitz reiten. Und schon haben wir ein Ziel und ein big picture wie es mal werden soll.

Produkt Test Hufschuh Easyboot RX

Hufschuhe sind eine gute oder sogar bessere Alternative zu Hufeisen. Aber auch für Barhufer die im Gelände sehr Fühlig sind eignen sich Hufschuhe sehr gut, das Pferd kann auf der Weide oder dem Auslauf Barhuf bleiben auch kleinere Ritte als Barhufer machen und auf längeren Ritten oder Ritten mit schwierigem Untergrund wie z.B. Schotter durch die Schuhe geschützt werden. Der Vorteil von Hufschuhen liegt auf der Hand:

  • man kann einen gesunden Barhufer auch als Barhufer erhalten.
  • Der Hufmechanismus wird kaum bis garnicht eingeschränkt
  • Durch einen funktionierenden Hufmechanismus ist die Durchblutung besser
  • Kreislauf und Herzfunktionen werden optimal unterstützt
  • Das Pferd MUSS nicht ständig einen Schutz tragen wie z.B. beim Eisen oder Duplos
  • Ein Hufschuh kann in besonderen Situationen schützen und danach entfernt werden

Ich habe noch relativ wenig Erfahrung mit Hufschuhen da unsere Pferde eigentlich komplett Barhuf laufen und auch auf grösseren Ritten gut klar kommen.

Unsere Lilly die einen Reheschub hatte benötigte nun aber Unterstützung.

Hufschuhe Easyboot Rx
Hufschuhe Easyboot Rx

Wir entschieden uns für den Hufschuh Easyboot RX. Der RX ist ein reiner Kranken und Therapieschuh und so wird er auch angeboten.

Er eignet sich also NICHT zum Reiten, spazierengehen ist damit kein Problem. In der Praxis hat sie den Schuh nicht einmal verloren auch auf sehr matschigen Boden nicht.

Der Easyboot RX hat eine dicke Sohle mit sehr viel Profil und Grip, das Pferd kann damit problemfrei auch auf unebenen Boden laufen und unsere Lilly ist gut zurecht gekommen.  Der Hersteller gibt an das der Schuh bei täglicher Kontrolle 24 Stunden dran bleiben kann, das können wir so auch bestätigen.

Sohle Easyboot Rx
Sohle Easyboot Rx

Im Packungsinhalt ist eine weiche Sohle mitgeliefert die gerade bei Rehe oder Lederhautentzündung eingelegt werden sollte, zusätzlich bietet der Hersteller auch zusätzliche Einlegsohlen in verschiedenen Stärken an. Wir konnten diese aus Styrodor auch selber herstellen.

Die Qualität wirkt nicht nur auf den ersten Blick hochwertig sie ist es auch. Wir hatten keinen nennenswerten Verschleiss in der Akut Rehephase.

Die Passform ist sehr gut und man kann den Schuh super anziehen, dazu öffnet man das Klettsystem und klappt die Hinterseite einfach um dann kann man den Schuh problemfrei über den Huf ziehen und danach einfach wieder hochklappen und das Klettsystem schliessen, fertig. Im Hufschuh ist zusätzlich auch eine Belüftung eingebaut.

Ein Tipp bei Hufrehe: Wir haben den Schuh bewusst eine Nummer grösser gekauft da wir eine Keilförmige Einlage mit einbauen mussten, das ging super und da der Schuh immer noch in gutem Zustand ist können wir ihn weiterverkaufen und nun einen Schuh fürs Laufen kaufen.

Einen Nachteil gibt es allerdings schon, wer diese Schuhe sehr lange braucht muss etwas aufpassen da die Schuhe über den Kronrand ragen und somit kann es auch Scheuerstellen geben das sollte man genau beobachten und ggf. täglich desinfizieren und mit einer Socke oder ähnlichem Unterstützen.

Den Schuh gibt es für folgende Masse:

Hufbreite Huflänge Größe
98–110 mm 106–117 mm 00
111–116 mm 118–124 mm 0
117–123 mm 125–130 mm 1
124–130 mm 131–140 mm 2
131–139 mm 141–150 mm 3
140–150 mm 151–163 mm 4
151–163 mm 164–174 mm 5
164–175 mm 175–188 mm 6
176–192 mm 189–195 mm 7

Mein Fazit als Kranken- und Therapieschuh oder auch für die Umstellung von Eisen auf Barhuf als Übergang ist der Schuh mit 79 Euro sein Geld wert und ich kann ihn weiterempfehlen.

weitere Infos bekommt ihr auch der Seite

Hufschuh coach wo ihr auch ein super Video findet in dem genau erklärt wird wie der Huf gemessen wird.

 

die Pferdeseite für Offenstaller und Natural Horsemanship