no blood rule please help

Die geplanten Änderungen der FEI zur sogenannten blood rule muss schläunigst gestoppt werden.

Bitte Informiert euch auf www.no-fei.com und unterzeichnet die Petition.

Denkt daran Pferde haben keinen Laut für Schmerzen, wir müssen diesen Laut übernehmen!

no blood rule

 

 

 

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belohne den Versuch

Im Umgang mit Pferden wird häufig etwas wichtiges vergessen. Wir wollen etwas bestimmtes vom Pferd z.B. die Hufe anheben und es klappt nicht sofort. Aber haben wir genau hingesehen? Es ist wichtig genau hinzuschauen hat das Pferd vielleicht das Bein leicht entlastet? Schon der Ansatz war dann richtig und wie häufig wird das Pferd dann auch noch gerügt? Der Fehler lag dann nicht beim Pferd denn es hat jetzt nur gelernt das es auf dem falschen Weg war und wird das nächste mal  etwas anderes versuchen, zB. ganz fest auf das Bein stellen nun wirds wieder gerügt, spätestens jetzt schaltet es einfach ab. Wozu soll es sich jetzt noch Mühe geben.

Besser wäre es also wenn wir IMMER den kleinsten Ansatz belohnen und darauf aufbauen beim nächsten mal noch einen Schritt mehr zu bekommen.

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Stick für unterwegs

Wenn ihr wie ich schon häufig beim Ausritt euren Stick vermisst habt da er einfach zu unhandlich ist, hat Claudia in ihrem shop ein super Angebot. Ausziehbare Sticks! Der Stick ist zusammengeschoben nur 20 cm lang und passt in die meisten Horntaschen oder über das im Zubehör erhältliche Halfter.

den shop findet ihr unter way of trust

 

 

 

 

 

Natürlich hab ich meinen schon bestellt und werde davon berichten…

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Annäherung und Rückzug

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Durch viele Erfahrungen mit dem Thema heute ein paar Gedanken dazu.

Wo immer wir mit Pferden an neuen unbekannten Dingen arbeiten kann es uns passieren das wir mit der wahren Natur des Pferdes Bekanntschaft machen, dem Fluchttier. Ebend noch ein Schaf an deiner Seite verwandelt sich dann auf einmal ein Pferd in ein augenscheinlich durchgedrehtes hopsendes etwas das nur noch schnell weg will.

Besonders gefährlich wird es in Reizstarken Umgebungen, die bei unserer Lieblingsbeschäftigung dem Ausreiten gegeben sind und dann kommt häufig der Punkt wo man nicht mehr so mag. Das Ausreiten in der Gruppe klappt aber allein Ausreiten garnicht. Dem Pferd fehlt die Routine es muss sich auf seinen Reiter verlassen und hat dies nie richtig gelernt. Ebenso kann es der Gang von der Koppel zum Stall sein wo man sein Pferd an einer Lauten Strasse etc… vorbeiführen muss. Die Situationen wo ein Pferd es nicht mehr aushält sind vielfältig.

Wie begegnen wir solchen Situationen möglichst natural. Ein immer wiederkehrendes Muster ist Annäherung und Rückzug.

Annäherung und Rückzug ist meist eine Strategie die über einen längeren Zeitraum geplant wird. Nicht sofort Ergebnisorientiert sondern ein Konzept was langfristig etwas ändern kann. Dicht genug an das unbekannte heran aber nur so weit wie es das Pferd aushalten kann. Viele wiederholungen und Schritt für Schritt etwas mehr um an dem Punkt wo es beim letzten mal schwierig wurde etwas bleiben zu können.

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emergency Strategie im Gelände

In letzter Zeit beschäftige ich mich etwas eingehender mit dem Thema was ist zu tun wenn das undenkbare passiert. Jeder Reiter kennt die Situationen in denen es gerade im Sattel mal unsicher werden kann. Die Antworten was in brenzligen Situationen zu tun ist sind vielfältig. Gerade ängstlich Reiter verlassen sich da gern auf ein scharfes Gebiss und die ‘Notbremse’.

Im Natural Horsemanship ist es natürlich undenkbar mit Gebiss und Druck zu arbeiten. Warum auch es geht viel besser und erfordert nur etwas Wissen um die Situation und natürlich Training.
Zunächst muss man das Wesen des Pferdes als Fluchttier verstehen und die Dinge aus der Sicht des Pferdes betrachten. Passiert also etwas im Gelände beim Ausritt gab es meist schon viele Vorboten, das Pferd hat vielleicht unzählige male angezeigt das es mit einer Situation überfordert ist und keine Reaktion bekommen. Es hilft nicht zu sagen ach Pferd ist gerade etwas unentspannt wird schon bis nach Hause gut gehen. Wir müssen schneller sein, besser sein und schon beim geringsten nachfragen antworten. Pferde brauchen einen Führer, sonst beanspruchen Sie selbst die Führung.

Im PNH lernt man über die freestyle Arbeit ab L2 die Arbeit mit einem Zügel ohne wirklich den anderen zu nutzen. In einer Notsituation beide Zügel anzuziehen verschlimmert die Situation meist nur da das Pferd an seinem natürlichen Fluchtinstinkt gehindert wird und dadurch gerade NOCH mehr Angst aufbaut. Es ist wichtig, das das Pferd die Beine bewegen kann und den Stress los wird auf der anderen Seite muss es beschäftigt werden damit das Denken wieder einsetzen kann. Zunächst leitet man mit dem äusseren Zügel das Auskoppeln der Hinterhand ein und überprüft ob das Pferd weich reagiert, kommt hier keine Antwort geht man über zum direkten inneren Zügel zur lateralen Flexion auch hier darauf achten ist das Pferd weich im Hals? Kann ich danach Aufgaben einleiten. Bleibt das Pferd Hart und Steif ist der Moment gekommen über den emergency dismount nachzudenken also runter vom Pferd und am Boden weiterarbeiten.

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Die Waage kommt

Das Wiegen unserer Pferde mit Hilfe der mobilen Pferdewaage gehört mitlerweile 2 mal im Jahr zum festen Bestandteil. Wer aus der Gegend Winsen/Grevelau kommt und sein Pferd gern wiegen möchte kann dies am 8.Oktober 2011 ab 10 Uhr tun. Bitte rechtzeitig bei mir anmelden unter offenstaller@googlemail.com damit ich die Teilnehmerzahl einreichen kann.

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Pferdesteuer

vorsicht steuerWas rollt da nur wieder auf uns Pferdebesitzer zu? Eine kleine Gemeinde in Hessen möchte die Pferdesteuer erfinden und durchsetzen, denn Pferde zerstören die Natur und machen überall Dreck. Jeder weiss das eine solche Steuer nicht zweckgebunden sein kann und eigentlich nur zum Stopfen von Haushaltslöchern, verursacht durch unfähige Politiker, verwendet wird.

Jeder vernünftig denkende Mensch wird nun schnell rechnen können was eine solche Steuer z.B. für den Pferdetourismus bedeutet. Viele Betriebe existieren nur noch weil die Betreiber sich keinen Urlaub gönnen und bis zu 12 Std. täglich arbeiten, eine Pferdesteuer wäre hier in vielen Fällen das wirtschaftliche aus. Aber viele weitere Bereiche wären betroffen, von Futtermittelherstellern über den Hängerbau etc… wären Arbeitsplätze massiv bedroht.

Vergleiche mit Hunden, wo die Steuer eine Lenkungssteuer darstellt zur Eindämmung besonders in den Grosstädten hinken hier da eine Pferdesteuer keine Lenkungssteuer ist und so auch nicht gewollt ist. Pferde sind auch eher selten innerhalb der Städte zu sehen. Pferde sind für viele im übrigen der Einstieg naturnah zu denken und zu handeln. Hier ist besonders positiv zu sehen das der grosse Teil der Reiter unter 26 Jahre ist und so schon früh einen naturnahen Umgang lernt und lebt.

Wie undurchdacht das ganze ist sieht man auch daran das man gewerbliche Reitbetriebe nicht besteuern kann aber gemeinnützige Vereine sollen dann in Zukunft steuerlich belastet werden. Hier findet dann klar Diskriminierung statt.

Eine Steuer für euer Pferd kann dann im übrigen bis zu 750 Euro pro Jahr kosten, also mehr als die meisten PKWs und da platz mir dann doch die Hutschnur und möchte jeden bitten sich die Zeit zu nehmen sich zu informieren und eine Petition gegen die Pferdesteuer zu unterzeichnen.

Infos und die offene Petition findet ihr hier: Petition gegen die Pferdesteuer

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Herbst

Der Herbst beginnt und viele Pferdebesitzer haben es längst bemerkt, der Fellwechsel ist in vollem Gang. Bei vielen Pferden beginnt die Prozedur schon im August. Pferde bereiten sich mit dem schieben des Unterfells auf die kalte Jahreszeit vor. Der Wechsel des Fells bereitet dem Pferd einen erhöhten Energieaufwand, besonders dann wenn die Weidezeit sehr lange war und die Weide nicht genügend Mineralien für den Mineralhaushalt hergibt. Weiden sind leider nicht mehr so reichhaltig in der Vielfalt der Gräser und besonders jetzt braucht das Pferd Rauhfutter. In unserem kleinen Offenstall füttern wir grundsätzlich Heulage zu (in allen Jahreszeiten) und unterstützen den Fellwechsel mit kalt gepressten Leinöl, Karotten und Mineralfutter. 

Benötigt das Pferd zusätzlich Decken? Im allgemeinen nein, bei einem gesunden offenstallgewohnten Pferd welches nicht manipuliert wird (Scheren des Fells) ist der Biorhythmus den Wechsel der Jahreszeiten gewohnt und kann selbst hohen Temperaturstürzen entgegenhalten. Bei älteren Pferden oder auch empfindlichen Kandidaten kann es sinnvoll sein bei viel Nässe eine Regendecke zu benutzen. Die Temperatur ist normalerweise nicht das Problem eher lang anhaltende Feuchtigkeit. Hier ist eine regelmässige Kontrolle durch uns sinnvoll. Pferde zeigen ‘echtes’ frieren genauso an wie wir Menschen z.B. durch zittern, Fieber oder durch zu häufiges zurückziehen. Hier sollte schnell eingegriffen werden im Zweifel auch Fieber messen oder gar den Tierarzt einschalten.

Helfen können wir wenn es besonders Kalt wird auch mit kleinen Gesten wie dem warmen Tee. Pferde mögen es gern wenn sie zwischendurch einen Wassereimer gemischt mit warmen Salbeitee bekommen.
Da ich selber keine Lust und oft nicht die Zeit habe meine Wohlfühlprodukte wie z.B. Salbeitee oder auch für mich Erkältungstees und Medikamente in der Apotheke zu kaufen vergleiche und bestell ich sowas gern im Internet. eine gute Adresse findet man unter dem Link Apotheke wo man alles wichtige zu günstigen Preisen findet.

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Motivieren mit ‘yesssss’

Inspieriert von einem Artikel aus einer savvy times Ausgabe aus dem letzten Jahr nehm ich mir nochmal das Thema  Motivation fürs Pferd vor.

Im Artikel steht eine wichtige Frage von Pat im Raum: ‘are you the Minister of no or the Ambassador of yes?’

Menschen neigen oft vorschnell dazu ‘Nein’ zu sagen und bemerken nicht das ein NEIN per Definition die Umgebung Negativ macht. Stell ich eine Frage erhoffe ich mir eine positive Antwort, Pferde sind da nicht anders. Ein Nein demotiviert das Pferd genau so wie uns Menschen.

Meist bemerken wir nichtmal das wir wieder mal nein gesagt haben. Pferd möchte Grasen und schon wird der Kopf nach oben geholt. Der Hengst möchte wärend des Trainings einen Blick zu seinen Stuten werfen die nebenan fein am Grasen sind und der übermotivierte Reiter bringt den Kopf in eine gerade Position. Wie schön wär es also wenn der Zügel schnell nachgibt, damit Pferd kurz schauen kann die Richtung und geschwindigkeit aber trotz allem gehalten wird. Das sollte immer das Ziel sein, Abmachungen zu treffen öfter Ja zu sagen und im Gegenzug ein motiviertes Pferd unter sich zu haben.

Was stellt ein Nein mit unseren Pferden an? Right brain Intro Pferde wie unser Gamour verlieren an Selbstsicherheit und nicht selten würde ein solches Pferd dann auch mal explodieren. Left brain Extro wie mein Murphy wird anfangen zu Diskutieren und wir liefern einem solchen Pferd die Dominanzfrage frei Haus, da sie gern Diskutieren und im schlimmsten Fall auch mit Dominanzspielen drum kämpfen. Left brain intros reagieren auf ein Nein ganz einfach mit sturem Verhalten in dem Sie einfach immer wieder ansetzen möglichst ohne Kraft aufzuwenden bis der Reiter dann schweissgebadet aufgibt.

Merke und notiere also, nimm dein Pferd ernst überlege vor einem Nein zunächst ob es eine bessere Lösung für das Problem gibt. Motiviere und werde der Ambassador of yes!

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Die 8 Prinzipien

Hier nochmal die 8 Prinzipien nach denen wir mit Pferden arbeiten sollten von Pat Parelli, diese müssen wir uns wirklich immer wieder vor Augen halten und verinnerlichen.

1. Horsemanship is natural. (Horsemanship ist natürlich.)
2. Don’t make or teach assumptions. (Sei nicht voreingenommen und lehre dein Pferd, nicht voreingenommen zu sein.)
3. Communication is two or more individuals sharing and understanding an idea. (Kommunikation heisst, zwei oder mehr Individuen teilen und verstehen eine Idee.)
4. Horses and humans have mutual responsibilities. (Pferde und Menschen haben Verantwortungen.)

The Four Responsibilities for the Horse
1. Don’t act like a prey animal. Become more mentally, emotionally and physically fit.
2. Maintain direction.
3. Maintain gait.
4. Look where you are going.

4 für das Pferd:

  • Verhalte Dich nicht wie ein Fluchtier, verhalte Dich wie ein Partner
  • Wechsle nicht die Gangart
  • Wechsle nicht die Richtung
  • Schau wohin du gehst

The Four Responsibilities for the Human

1. Act like a partner, not like a predator. Become more mentally, emotionally and physically fit.
2. Have independent feet and therefore an independent seat.
3. Think like a horse.
4. Use the natural power of focus.

4 für den Menschen:

  • Verhalte Dich nicht wie ein Raubtier, verhalte  Dich wie ein Partner
  • Habe einen unabhängigen Sitz
  • Denke wie ein Pferd
  • Benutze die natürliche Kraft des Fokus

5. The attitude of justice is effective. (Eine gerechte Einstellung ist entscheidend.)

6. Body language is universal. (Körpersprache ist universell.)
7. Horses teach humans and humans teach horses. (Pferde lehren Menschen und Menschen lehren Pferde)
8. Principles, purpose and time are the tools of teaching. (Prinzipien, Zweck und Zeit sind die Werkzeuge des Lehrens.)

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